Der Posten am Ende der Welt, 1931
Holzschnitt, Papiermaß 26,5 x 19 cm, Bildmaß 18 x 13 cm

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Karl Rössing

geboren 1907 in Valencia, gestorben 1982 in Ostberlin

Rössing studierte in München an der Königlichen Kunstgewerbeschule. Sowohl Surrealismus als auch Neue Sachlichkeit sollten einen Einfluss auf sein Werk haben. 1921 bis 1931 war er Professor für Buchgewerbe und Grafik an der Folkwangschule Essen, 1939 bis 1960 Professor an der Staatlichen Hochschule für Kunsterziehung in Berlin. Sein Verhältnis zur NSDAP war ambivalent, er beantragte die Mitgliedschaft, wurde jedoch nie registriert. Mehrere seiner Werke wurden beschlagnahmt. 1944 ausgebombt, kurze Kriegsgefangenschaft. Nach dem Tod seiner Frau 1977 zog er zurück nach Österreich.
In den 1960er- und 1970er-Jahren wurde sein gesellschaftskritisches Werk in Ausstellungen in der DDR gezeigt.

Karl Rössing war ein österreichischer Grafiker und Buchillustrator. Er schuf vor allem Holzstiche, Linolschnitte und Holztafeldrucke sowie Bildzeichnungen.