Philipp Mager
Sudden Storm

Farbholzschnitt, 2/3, 2017
SM: 80 × 80 cm

Preis: auf Anfrage

Tanz im Kreis

Farbholzschnitt, 2/3, 2017
SM: 80 × 80 cm

Preis auf Anfrage

Reiz und Reaktion

Farbholzschnitt, 2/3, 2017
SM: 80 × 80 cm

Preis auf Anfrage

Kinder füttern ihre Eltern

Farbholzschnitt, 2014
SM: 30 × 42,5 cm

Preis auf Anfrage

Susanna im Bade

Farbholzschnitt, 2016
40 × 60 cm
Preis auf Anfrage

Unterarten des Bären

Farbholzschnitt, 2/3, 2014
SM: 40 × 60 cm

Preis auf Anfrage

Philipp Mager stammt aus Köln und ging auch dort zur Schule. Nach dem Abitur absolvierte er ein zweijähriges Volontariat an der Deutschen Oper Berlin. 1990–1997 studierte er Malerei und Grafik an der UdK Berlin. Er lebt und arbeitet heute in Berlin.

Philipp Mager ist eigentlich oder hauptsächlich Maler, der aber immer wieder auch in Holzschnitt arbeitet. In früheren Schaffens­perioden hat Mager häufig mit Collage gearbeitet, was eventuell einen Einfluss auf seine Malerei und auch die Darstellungs­weise in den Holzschnitten hatte und hat: die dargestellten Elemente stammen aus verschiedenen Quellen, innerhalb eines Bildes gibt es disparate Größenverhältnisse, unterschiedliche räumliche Bezüge und auch verschiedene Realitätsgrade. Gleichzeitig gibt es Anklänge an verschiedene Strömungen der Kunstgeschichte, wie etwa Neue Sachlichkeit und auch Comic.

„Zunächst ist das zuerst gedruckte und unter der ganzen Darstellung liegende Schwarz für die Bildwirkung konstitutiv. Es verleiht den Farben Tiefe, schafft klare Abgrenzungen zwischen den Farbflächen und verlebendigt diese, indem es da und dort aufblitzt. Außerdem finden sich raffinierte, auf den Druckstöcken angelegte Farbverläufe, die an das legendäre ‚Bokashi‘ im japanischen Farbholzschnitt erinnern. Diese betonen das Volumen einzelner Objekte, […] und unterstreichen überhaupt die sehr malerische Anmutung des Drucks. Wie für viele andere zeitgenössische Künstler ist auch für Philipp Mager die dem Hochdruck inhärente Möglichkeit zur Vervielfältigung ohne Bedeutung.

Es sind vielmehr der entschleunigte Schaffensprozess und die manuelle Herausforderung, die das Schneiden und Drucken bedeuten, die ihn und andere seiner Generation am Holz­-
schnitt vor allem reizen. Und wie für viele seiner Kollegen ergibt es auch für ihn keinen Sinn, den sehr aufwendigen Druckvorgang öfters zu wiederholen“. (Kunstmuseum Spendhaus Reutlingen, 2017, veröffentlicht in Südwestpresse)