Galerie Wolf & Galentz

Kunst des 20. Jahrhunderts

Programmschwerpunkt ist die Präsentation von Künstler*innen des 20. Jahrhunderts aus Ost- und Westberlin (Einzel- und Gruppenausstellungen). Aktuelle Berliner Positionen zeitgenössischer Kunst werden solchen des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt und inhaltliche und ästhetische Vorstellungen von damals und heute erlebbar gemacht.

Leistungen

  • 5 bis 6 Ausstellungen pro Jahr in den Galerieräumen
  • kulturelle Events in den Galerieräumen
  • Vermittlung von Künstler*innen
  • Forschung
  • Beratung für Sammler*innen und Kunstinteressierte
  • Kunsthandel
  • Nachlasspflege (unter anderem Gisa-Hausmann Gizinski)
  • Produktion von Auflagenobjekten
  • Katalogproduktion
  • Beratung in Fragen der Konservierung, der Restaurierung, und der Studiorahmung
  • Kooperationen
  • Provinienz- und Authentitzitätsprüfung, Wertschätzung

Team

Das Team der Galerie besteht aus dem Künstler Archi Galentz, dem Designer und Künstler Andreas Wolf, der Germanistin Dr. Anna E. Wilkens  und einem Team von freien Mitarbeiter*innen.
Mehr Informationen

Nachlassverwaltung

Nachlässe von folgenden Künstlerinnen und Künstlern werden von der Galerie betreut:

  • Gisa Hausmann-Gizinski

Internationaler Austausch

Eines der Ziele der Galerie ist die Förderung internationalen künstlerischen Austauschs und die Präsentation internationaler zeitgenössicher Kunst. Galentz & Wolf haben enge Verbindungen zum Projektraumverband Kolonie Wedding und zu Kunstschaffenden in Berlin, Finnland, Kroatien, Mazedonien, den USA, Russland und der Kaukasusregion.

Entstehung der Galerie

Mitte 2018 suchte Joachim Pohl, selbst Künstler, Nachfolger*innen für die Galerie in der Wollankstraße 112 a, die er über 25 Jahre geführt hatte. Die Galerie Pohl mit ihrem Schwerpunkt auf Kunst aus Ostberlin und DDR nach 1945 hatte mit ihrem Betreiber Joachim Pohl in Fachkreisen Institutionscharakter. Pohl gilt als Experte in Sachen Kunst aus der DDR.

Zwei Interessenten für die Räume fanden sich bald in Archi Galentz und Andreas Wolf, ebenfalls beide Künstler. Nach der Besichtigung der Räume war beiden sofort klar, dass sie den Raum für die Kunst erhalten wollten. Die Voraussetzungen waren gut: Galentz hat seinen Projektraum InteriorDAsein um die Ecke, Wolf wohnt auch nahe und beide hatten schon in der Vergangenheit bei verschiedenen Kunstprojekten im In- und Ausland zusammengearbeitet. Auch finden beide, dass man das, was Pohl aufgebaut hat, weiterführen sollte, das heißt, die inhaltliche Orientierung der alten Galerie in der neuen als mindestens einen der Schwerpunkte beizubehalten, innerhalb der allgemeineren Ausrichtung auf die Gegenüberstellung von Kunst aus dem 20. Jahrhundert und zeitgenössischen Positionen Bildender Kunst.