Abschied von Freunden
Gedenkausstellung für den Berliner Künstler Michael Ley
Vernissage: Freitag, 6. März 2026 um 19 Uhr
Ausstellung: 8. März bis 19. April 2026
Öffnungszeiten: Sonntag: 14.30–17:30 Uhr, Montag: 17:30 – 21:30 Uhr
Werke von Michael Ley, Achim Borsdorf, Udo Würtenberger und Giuliana Del Zanna
Am 6. Januar verstarb der Künstler Michael Ley im Berliner Franziskus-Krankenhaus. Noch bis Anfang Januar hatte der Künstler zusammen mit Archi Galentz eine Ausstellung in unserer Galerie geplant. Diese Ausstellung wird nun als Gedächtnisausstellung einen Einblick in das vielfältige künstlerische Schaffen Michael Leys eröffnen: Aus seinem umfangreichen und vielseitigen Werk zeigen wir in der Ausstellung Malerei, farbintensive Drucke, Objekte, Künstlerbücher, Schriften und Projektdokumentationen.
Die Idee, sein Werk zusammen mit dem der mit den Künstler:innen Achim Borsdorf, Udo Würtenberger und Giuliana Del Zanna auszustellen, stammt von Michael Ley selbst.
Michel Ley, 1953 in West-Berlin geboren, wurde im turbulenten und freien Berlin sozialisiert. Er studierte zuerst an der TU Chemie und fühlte sich zunehmend zur bildenden Kunst hingezogen. Er begann, sich mit Fotografie zu beschäftigen, fing an zu malen, erlernte ab 1983 die Radiertechnik und arbeitete mit Holz- und Linolschnitt. Seit den 1990er-Jahre arbeitete der Künstler auch mit digitalen Techniken und kombinierte unterschiedliche Drucktechniken. Er beschäftigte sich mit Mail Art und stellte viele Mappen und Künstlerbücher aus, war seit 1984 Teilnehmer der Freien Berliner Kunstausstellung und war bei zahlreichen Festivals und Ausstellungsprojekten vertreten. Auch bei Wolf & Galentz wurden in der Vergangenheit dreimal Werke von ihm ausgestellt.
Die bibliophile Pirckheimer-Gesellschaft e. V. hat auf ihrer Website seit 2014 die rege Ausstellungstätigkeit Leys dokumentiert.
Es war Michaels Wunsch, dass sich unsere Galerie um seinen künstlerischen Nachlass kümmert.
Im Kabinett zeigen wir „Berliner Dialoge“, Bilder aus unserer Sammlung und einige eingeladene Positionen, unter anderen Werke von und über den 2004 verstorbenen Grafiker Eberhard Franke, der 2026 Jahre alt geworden wäre. Weiter präsentieren wir Kunst von Caroline Pinger, Klaus Jurgeit, Klaus Fußmann, Edwin Dickman und einige Papierarbeiten von Robert Rehfeld, der, ähnlich wie Ley, gerne mit verschiedenen künstlerischen Ausdrucksformen experimentiert hat; die Werke der beiden korrespondieren miteinander.









